Der japanische Staudenknöterich
Eine lästige Plage oder eine Pflanze der Zukunft?

Der üppig wachsende japanische Staudenknöterich (Fallopia
japonica), der im 19. Jahrhundert bewusst in Europa und Deutschland eingeführte
wurde, hat sich mittlerweile in weiten Teilen Mittel- und Westeuropas ausgebreitet und andere Pflanzen überwuchert - auch im Rheingau und im Taunus. Nachdem ursprünglich überwiegend
Gewässerufer besiedelt wurden, ist Fallopia japonica heute auch an
gewässerfernen Wuchsorten häufig. Mit einer weiteren Ausbreitung an bisher
nicht besiedelte Wuchsorte ist zu rechnen“, schreibt das Bundesamt für Naturschutz.
Durch das zentrifugale Wachstum dringt der Knöterich auch in intakte Bestände
anderer Pflanzen ein.
Die Staude, die einerseits sehr intensiv und schwer zu kontrollieren ist, wird aber auch als „Pflanze der Zukunft“ bezeichnet, denn sie
gilt zugleich als Bienenweide, als wertvolles Nahrungs- und Heilmittel und
dient der Sanierung verseuchter Böden. Mehr darüber habe ich recherchiert und geschrieben in meinem Artikel im Rheingau Echo.